Pfeffermühlen: Frisch mahlen, intensiv genießen

Pfeffermühlen sind das A und O in der Küche. Sie sehen nicht nur stylisch aus, sondern bringen eine viel intensivere Würze in die Speisen als herkömmlicher Pfeffer aus der Dose. Was Sie alles über Pfeffermühlen wissen müssen, welche Arten und Marken es gibt, und wie Sie diese Küchenhelfer richtig pflegen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Pfeffermühlen sind das A und O in der Küche

Die älteren unter uns werden sich noch erinnern: die riesigen Pfeffermühlen waren das wichtigste bei Alfredissimo!, der ersten wirklich erfolgreichen Kochshow im deutschen Fernsehen von und mit Alfred Biolek. Er machte die Pfeffermühlen salon- bzw. küchenfähig.

Pfeffermühlen sind treu

Heute stehen Pfeffermühlen in fast jeder Küche. Ob als übergroße schlanke Schönheit aus Holz à la Biolek oder als Teil eines kleinen Mühlensets mit Salz – Pfeffermühlen sind in. Und sie sind treu. Denn Qualitätsmühlen mit Keramik- oder Stahlmahlwerk halten bei richtiger Pflege ein Leben lang. Die Produkte der Markenhersteller Peugeot oder Zassenhaus haben nicht umsonst bis zu 20 Jahre Garantie.

Ein zweiter Blick lohnt sich

Optisch unterscheiden sie sich auf denPffermühlen mit Keramikmahlwerk ersten Blick kaum von der Ware aus dem Supermarkt. Auch die kann mit unter ein recht ansehnliches Erscheinungsbild haben. Aber eben nur auf den ersten Blick. Denn betrachtet man sich die Stücke von unten, erkennt man recht schnell die Unterschiede.

Von wegen billig

Die Mahlwerke der Pfeffermühlen aus dem Discounter sind aus billigem, purösem Stahl, schlimmstenfalls sogar aus Plastik. Eine lange Lebensdauer haben die nicht. Natürlich kann man nun argumentieren: die sind so billig, da kann ich mir immer wieder eine neue kaufen. Discounter-Mühlen kosten so um die 5 €. Wenn man das nun hochrechnet, dann sind das auf 20 Jahre rund 100 €, die man in Pfeffermühlen investiert hat. Für 100 € bekommt man eine Pfeffermühle in der Luxusversion, auch von den Markenherstellern. Bei denen kostet eine Pfeffermühle durchschnittlich zwischen 30 und 50 €. Es dürfte klar sein, was hier letztendlich billiger ist.

Qualität in unterschiedlichen Stufen

Pfeffermühlen mit Markensiegel sind aber nicht nur billiger. Sie sind einfach auch wesentlich besser. In den Billigversionen wird der Pfeffer nämlich nicht gemahlen, sondern schlicht zerquetscht. Dabei verliert er schon eine Menge seiner Aromen. Gute Pfeffermühlen sind mit einem Mahlwerk ausgestattet, das das Beste aus den Pfefferkörnern herausholt – ihren Geschmack. Diese Mahlwerke gibt es in verschiedenen Varianten:

  • Das Stahlmahlwerk:
    Ein Mahlwerk aus Stahl ist besonders langlebig. Auch Rost kann ihm nichts anhaben. Seine Zähne garantieren über viele Jahre einen einwandfreien Mahlvorgang. Allerdings sollte eine Pfeffermühle mit solch einem Mahlwerk auch tatsächlich nur für Pfeffer verwendet werden. Denn Salz kann die Zinkbeschichtung des Stahls angreifen. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen.
  • Das Keramikmahlwerk:
    Ein Mahlwerk aus Keramik ist nicht nur optisch sehr schön, sondern auch besonders langlebig. Rost ist auch hier kein Thema. Eine Mühle mit Keramikmahlwerk kann bedenkenlos für Pfeffer und Salz verwendet werden, da Keramik absolut unempfindlich gegen äußere Einflüsse ist. Allerdings: eine Keramikmühle sollte nie leer bedient werden, da der Mahlvorgang dann leicht zum Bruch einzelner Zähne oder sogar der ganzen Mahlscheibe führen kann. Dass sich Pfeffermühlen mit Keramikmahlwerk daher auch nicht als Wurfgeschoss eignen, sei nur nebenbei erwähnt. Sprich: Fallen sie auf Steinböden, können sie kaputt gehen.
  • das Titanmahlwerk:
    Pfeffermühlen mit Titanmahlwerk hören sich auf den ersten Blick perfekt an. Sie sind unempfindlich wie Stahl und vielseitig wie Keramik. Aber: Titan ist leider ein sehr teures Material, was vor allem auf seiner aufwendigen Produktion basiert. Dementsprechend sind auch Pfeffermühlen mit Titanmahlwerk sehr teuer; da sie aber nicht wirklich mehr können oder besser sind als die anderen beiden Versionen, ist das keine Investition, die sich lohnt.

Grob oder Fein – wie hätten wir es denn gerne?

Die verschiedenen Mahlgrade einer PfeffermühleEin ganz entscheidender Unterschied von Qualitätsmühlen und Discount-Ware: bei hochwertigen Pfeffermühlen lässt sich der Mahlgrad einstellen. Man kann also wählen, ob die Pfefferkörner sehr fein, fast pulvrig, gemahlen werden sollen oder lieber grob, als sichtbare kleine Stückchen. Das lässt sich stufenweise einstellen. Je nach Geschmack und Rezept.

Die richtige Handhabe

Wie bei fast allen Qualitätsprodukten in der Küche, etwa bei Kochmessern oder Schneidebrettern, hängt eine lange Lebensdauer von Pfeffermühlen auch von der richtigen Pflege und Handhabe ab. Wie bereits erwähnt, sollte man Salz in Stahlmahlwerken vermeiden, Keramikmahlwerke sollten nicht leer verwendet werden.

Pfeffermühlen mögen keinen Dampf

Ganz wichtig, aber selten beachtet: die Pfeffermühle niemals über einem dampfenden Kochtopf verwenden. Denn mit dem Dampf gelangt Feuchtigkeit in die Mühle, was zu Korrosion führen oder das Mahlwerk verkleben kann. Die noch ganzen Pfefferkörner in der Mühle fühlen sich in einer feuchten Umgebung auch nicht wohl.

Pfeffermühlen sind keine Aromadosen. Das heißt, man sollte sie immer nur soweit befüllen, dass der Inhalt innerhalb weniger Wochen verbraucht wird. Ansonsten droht dem Pfeffer der Verlust seines Aromas. Bewahren Sie den Pfeffer lieber in einer luftdicht verschließbaren Dose auf und füllen Sie die Mühle öfter nach.

Kleiner Geschichtsexkurs

Die erste Pfeffermühle kam übrigens im Jahr 1842 auf den Markt – durch Peugeot. Der französische Autobauer fing nämlich nicht mit vier Rädern an, sondern unter anderem mit Zahnrädern. Das Modell Z ersetzte erfolgreich Mörser und Stößel. Peugeot feiert das mit einer Neuauflage des Modell Z – aus reinem Silber. Erhältlich natürlich im Kochland – wie auch die anderen Qualitätsmühlen von Peugeot und Zassenhaus.

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