Schneidebretter: das kleine 1×1

Schneidebretter gibt es in vielen unterschiedlichen Farben und aus unterschiedlichen Materialien. Aber was ist wirklich zu empfehlen? Welche Eigenschaften ein wirklich gutes Schneidebrett haben muss, wie es am besten zu pflegen ist, und welche Marken federführend sind, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

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Schneidebretter – ein Must-Have in der Küche

Schneidebretter sind eines der wichtigsten Utensilien in jeder Küche. Auf ihnen werden Obst und Gemüse geschnippelt, Fleisch zerteilt oder Brot geschnitten. So vielfältig wie die Möglichkeiten, die ein gutes Schneidebrett bietet, so vielfältig sind auch die Materialien, aus denen es hergestellt werden kann. Holz, Kunststoff, Glas und sogar Stein werden verwendet. Wir haben uns diese Alternativen einmal näher angeschaut, um Ihnen das Beste empfehlen zu können.

Die Materialien

Glas

Auf den ersten Blick eignet sich Glas perfekt für ein Schneidebrett. Es sieht nicht nur chic aus, sondern ist aufgrund der super glatten Oberfläche leicht zu reinigen und daher sehr hygienisch. Aber wie gesagt: das ist nur der erste Blick. Denn für ein Messer ist ein Untergrund aus Glas blanker Horror. Berührt seine Klinge beim Schneidevorgang das Glas stumpft sie ab. Die Klinge leidet. Massiv. Freilich mag das bei günstigen Discounter-Messern nicht so schlimm sein. Diese Klingen behalten ihre Schärfe sowieso nicht lange. Hochwertige Messer hingegen, zum Beispiel Messer aus Japan, nehmen daran aber großen Schaden, den eigentlich nur ein Fachmann für teures Geld wieder beheben kann. Außer man versteht sich selbst auf die Kunst des Schleifens mit Schleifsteinen.

Kaufempfehlung für Schneidebretter aus Glas: ein klares Nein!

Stein

Hier ist es ähnlich wie beim Glas. Schneideunterlagen aus Stein sehen toll aus, sind robust und auch pflegeleicht. Aber wie auch das Pendant aus Glas ist eine Unterlage aus Stein pures Grauen für jedes Messer. Hier ist es sogar noch schlimmer, da die Oberfläche etwas rauher ist als beim Glas. Die Klingen werden also noch mehr angegriffen und werden noch schneller stumpf.

Kaufempfehlung für Schneidebretter aus Stein: ein klares Nein!

Kunststoff

Schneidebretter aus Kunststoff haben viele Vorteile. Sie sind nicht nur relativ günstig, sondern kommen oftmals auch mit einem richtig coolen Design daher. Und man kann sie problemlos in die Spülmaschine geben, was besonders bei einem heißen Spülgang das Abtöten sämtlicher Keime und Bakterien garantiert. Auch mit besonders Aroma intensiven Lebensmitteln wie Knoblauch oder Fisch kommen Schneidebretter aus Kunststoff gut zurecht, d.h. sie nehmen die Gerüche bei gründlicher Reinigung nicht an. Allerdings sollte man sich beim Kauf eines Kunststoffbretts zuerst über die genaue chemische Zusammensetzung informieren. Denn ist der Kunststoff sehr hart, tut er den Messern ebenso nicht gut.

Kaufempfehlung für Schneidebretter aus Kunststoff: ein bedingtes Ja!

Holz

Schneidebretter aus Holz sind die Klassiker. Schneidebrett aus HolzSie sind nicht nur für Freunde von natürlichen Rohstoffen die beliebteste Variante. Holz Schneidebretter sehen sehr elegant aus, besonders wenn sie eine schöne Maserung haben. Sehr stylisch finden wir das so genannte Schachbrettmuster, das vor allem bei den massiven Hackblöcken gerne zum Einsatz kommt. Es sorgt somit nicht nur für für ein wohliges, heimisches Gefühl in der Küche, sondern hat durchaus auch dekorative Elemente. Allerdings erfordern Holzschneidebretter einen anderen Pflegeaufwand: Sie können nicht in die Spülmaschine, sondern müssen per Hand gereinigt werden. Mit heißem Wasser, einem milden Spülmittel und einem Schwamm. Vor einer erneuten Verwendung sollte das Brett komplett austrocknen, da feuchtes Holz ein Nährboden für Keime und Bakterien sein kann.

Wobei: Schneidebretter aus Holz haben eine Möglichkeit zur hygienischen Selbstreinigung. Denn: durch die Einkerbungen, die mehr oder weniger sichtbar bei jedem Schnitt entstehen, wird natürliche Gerbsäure, so genannte Tannine, freigesetzt, die alle Keime sofort abtötet. Diese Tannine werden also im Laufe der Jahre mehr und mehr. Darum gilt bei Holzschneidebrettern: sie werden mit der Zeit durch eine charakteristische Patina nicht nur schöner, sondern auch hygienischer. Eine Anschaffung also, die sich lohnt.

Kaufempfehlung für Schneidebretter aus Holz daher: Klares Ja!

Mehrere Bretter zur Auswahl

Holzbretter sind als natürlicher Rohstoff anfälliger für Gerüche. Daher ist es sinnvoll, für das Zubereiten von verschiedenen Zutaten auch unterschiedliche Bretter zu haben. Dazu gehören:

  • mindestens ein Brett für Fleisch und Fisch
  • ein Brett für Obst und Gemüse
  • und ein Brett für Backwaren wie Brot und Baguette

Für jeden Anwendungsbereich gibt es mittlerweile sogar eigene Bretter. Brotschneidebretter zum Beispiel haben Rillen, die die Brösel auffangen. Tranchierbretter für Fleisch sind durch die ausgeprägte Nut am Rand gekennzeichnet, in die der Bratensaft hineinlaufen kann.

Die richtige Pflege von Schneidebrettern aus Holz

Schneidebrett aus Holz

Wir wollen uns den Holz Schneidebrettern auch in Sachen Pflege etwas intensiver widmen. Denn auch wenn sie eine lange Lebensdauer haben – ein bisschen Wellness tut ihnen gut. Bewährt haben sich hierbei Lein-, Kokos- oder Olivenöl, dass mit etwas Bienenwachs gemischt für einen neuen Glanz des Holzes sorgt. Alternativ kann man auch spezielle Pflegemittel für Küchenholz im Fachhandel oder bei Kochland.de kaufen.

Pflegeanleitung

Je nachdem wie sehr das Brett beansprucht wird, sollte ungefähr zweimal im Jahr die kleine Pflegeprozedur stattfinden. Dazu trägt man das Pflegeprodukt mit einem weichen Lappen gleichmäßig auf das vollständig gesäuberte Holz auf. Das Öl oder die Ölmischung sollte man nun einige Stunden einziehen lassen, am besten über Nacht. Dann geht man nochmals mit einem sauberen, trockenen Tuch über das Brett, welches anschließend sofort wieder einsatzfähig ist.

 

Qualität vom Markenhersteller

Wir haben ja nun gelernt, dass Holzbretter durchaus eine Anschaffung fürs Leben sein können – vorausgesetzt bei dem guten Stück handelt es sich nicht um Massenware aus dem Discounterregal. Markenhersteller wie Zassenhaus, Kai oder Nesmuk verwenden bei ihren handgefertigten Schneidebrettern und Hackblöcken ausschließlich edelste Hölzer wie Eiche, Walnuss, Olive und Eukalyptus. Optik und Haptik sind bei diesen Holzbrettern top und zumeist einzigartig.

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